|
|
|
| Kurzlösung zu Railroad Tycoon (PC) |
|
|
|
Railroad Tycoon: Kurzlösung (PC)
Hier nun ein Weg, um es in jedem Szenario unter jedem Schwierigkeitsgrad bis zum Präsidenten/Premierminister zu bringen. Der Witz liegt in der Übernahme fremder Eisenbahnen. Es wird vielfach der Fehler gemacht, in marode Unternehmen zu investieren, die sich teilweise erst nach Jahrzehnten rentieren (wenn sie nicht vorher pleitegehen). Dabei ist es keinesfalls falsch, Linien aufzukaufen, die keinerlei Erfolgsaussichten versprechen. Entscheident ist nur, was man mit diesen Unternehmen macht! Die Erfolgsstrategie liegt nämlich nicht im Aufpäppeln, sondern im gnadenlosen Auspressen und anschließenden Verkauf der Linie. Die Idealstrategie für den Spielanfang sähe wie folgt aus : Nachdem man sich "ganz normal" seine erste Linie mit zwei bis drei Bahnhöfen aufgebaut hat, nimmt man anschließend so viele Bonds auf, daß man mindestens 1,2 bis 1,3 Millionen in Bar hat. Die Zinszahlungen darf man dabei ohne weiteres ignorieren. Sobald dann der erste Konkurrent den Markt betritt, kauft man sofort deren Aktien. Wenn es gelingen sollte, das erste Aktienpaket dieses Konkurrenten noch vor ihm selbst zuz kaufen, ist für diesen das Spiel zu Ende. Man kauft dann wechselseitig seine Aktien, doch aufgrund des geringen Anfangskapitals ist der Newcomer gezwungen, einen neuen Bond aufzunehmen. Somit steht einer problemlosen 60 Prozent Beteiligung nichts mehr in Wege. Sobald man also stolzer Besitzer einer zweiten Eisenbahnlinie geworden ist, wird diese systematisch in den Ruin getrieben: Zuerst transferiert man sich sämtliche Barschaften der bedauernswerten Tochtergesellschaft. Anschließend verkauft man ein Aktienpaket, womit man die Mehrheit an der Gesellschaft wieder verliert. Diese wiederum hat dann nichts Eiligeres zu tun, als sich gegen weitere "hostile takeovers" zu sichern, indem sie versucht, ihrerseits 50 Prozent ihrer eigenen Aktien zu kaufen. Da sie aber kein Geld hat (wir haben sie ja gerade bis aufs Hemd geplündert), muß sie einen Bond aufnehmen. Und jetzt kommen wir wieder : In der Zeit, in der unsere ehemalige Tochtergesellschaft einen Bond aufnimmt, kaufen wir wieder ein Aktienpaket dieser Gesellschaft. Schon sind wir wieder mehrheitlich beteiligt, plündern sie wieder aus, verkaufen wieder ein Aktienpaket etc. etc. Am Ende dieses Spielchens hat die Tochtergesellschaft - abhängig von der wirtschaftlichen Gesamtlage - zwischen 2,5 und 4 Millionen Schulden, ist völlig Pleite und kein Konkurrent mehr für uns. Wir dagegen schwimmen in Geld und können endlich da mal Hotels und "stone masonries" bauen, wo wir es immer schon mal wollten. Ganz wichtig : Sobald die erste Bilanzierung ins Haus steht, unbedingt mengenweise eigene Aktien kaufen! Nach einer solchen Aktion explodieren die eigenen Shares förmlich, und auf diese Weise hat man dann doppelt gewonnen. Idealerweise geschehen diese kaum verbrämten Fälle von Wirtschaftskriminalität innerhalb einer einzigen Bilanzperiode; wartet man bis zur Bilanz, sacken die künstlichen aufgeblähten Kurse der Tochtergesellschaft. Trotzdem wird man auch in diesem Fall noch einen satten Gesamtgewinn verzeichnen; lohnen tut sich das Ganze also auf alle Fälle. Schwieriger ist es, wenn eine neue Eisenbahngesellschaft in der Lage war, vor uns das erste Aktienpaket zu kaufen. Dann klappt das nicht mit der problemlosen Übernahme. Um diese Gesellschaften nicht zu stark werden zu lassen empfiehlt sich folgender Weg : Wenigstens die ersten 50 Prozent Anteile kaufen, bis zur ersten Bilanz warten. der Aktienkurs sackt dann ganz gewaltig. Man nimmt dann entsprechend viele Bonds auf und kauft die restlichen 50 Prozent zum doppelten Preis. Anschließend macht man dasselbe mit der Gesellschaft wie oben beschrieben. Hierbei ist aber wichtig, da0 das nur mit Linien geht, deren Aktien noch nicht allzu stark gestiegen sind. Auch wenn es dieser Gesellschaft vor unserer Übernahme ganz gut ging: Danach ist ihr das wirtschaftliche Rückrat gebrochen, und der Gang zum Konkursrichter ist nur noch eine Frage der Zeit.
|
|
|
|
|