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Komplettlösung zu Pokémon Stadium (Nintendo 64)

Pokémon Stadium: Komplettlösung (Nintendo 64)



Grundlagen Wer jemals ein Pokemon-Spiel gezockt hat oder auch nur in einem ganz gewöhnlichen Rollenspiel Kämpfe bestritten hat, der wird sich mit den Abläufen im Gameplay von Pokemon Stadium sofort zurechtfinden. Wenn du Pokemon Stadium spielst und Pokemon Blau, Rot oder Gelb für den Game Boy nicht besitzt, wirst du allerdings auf eine Menge cooler Features verzichten müssen. Bei Stadium dreht sich nämlich alles um Konnektivität, d. h. um den Austausch von Daten - wenn du also das Transfer Pak und die Game Boy-Titel nicht verwenden kannst, dann entgeht dir einiges. In diesem Beitrag bringen wir dir ein paar grundlegende Infos über die unterschiedlichen Pokemon-Typen, Vorschläge für die jeweils geeigneten Pokemon sowie einige allgemeine Tipps für die Kämpfe. Allgemeines Für alle Spielmodi gilt: Du musst zunächst ein Team aus sechs Pokemon zusammenstellen. Du kannst auch die aktuelle Party deines GB-Spiels verwenden), die du für ausreichend kampftauglich hältst, und für jede Runde jeweils drei davon auswählen. Das Sechserteam des Gegners ist für alle sichtbar, die drei Pokemon, die er für den Kampf wählt, allerdings nicht. Wenn du also dein Kampftrio aufstellst, solltest du sie so aussuchen, als müsstest du gegen das gesamte Sechserteam des Gegners antreten. Hierfür ist es natürlich besonders wichtig zu wissen, welche Bedeutung der Typ eines Pokemon für den Kampf hat. Sämtliche Pokemon gehören einer oder zwei Typklassen an. Neben den individuellen Pokemon-Werten (z.B. KP, Angriff, Verteidigung usw.) kann durch diese Typklassen bestimmt werden, über welche Fähigkeiten ein Pokemon verfügt und wo seine Stärken und Schwächen liegen. Wenn du ein Team zusammenstellst, solltest du besonders auf ein ausgewogenes Verhältnis dieser Eigenschaften achten. Das ist die hohe Kunst der Pokemon-Trainer! Denke immer daran, dass ein Pokemon, das einen Angriff verwendet, der seiner Typklasse entspricht z.B. wenn das Psycho-Pokemon Mewtu eine Psycho-Technik benutzt), gut 50 Prozent mehr Schaden austeilt, als wenn es eine typfremde Attacke verwendet (z.B. wenn Mewtu eine Donner-Technik benutzt). Wenn ein Pokemon zu zwei Typklassen gehört z.B. Zapdos), ist der Schaden allerdings nur um 25 Prozent höher. Diese Regel gilt jedoch nicht für Techniken und Pokemon vom Typ Normal. Weiterhin wird der Schaden, den ein Angriff anrichtet, durch den Level des Pokemon und durch seine Angriffs- und Spezialwerte bestimmt. Grundsätzliche Angriffsstrategien Hier sind einige allgemeine Strategien, mit denen du in Pokemon Stadium Erfolg haben dürftest. Zunächst solltest du natürlich die Typklassen deiner Pokemon kennen. Wenn du weißt, gegen wen du antrittst, ist es ziemlich einfach, dein Team zusammenzustellen. Dein Team muss vielseitig sein. Eine Typklasse sollte höchstens zweimal vertreten sein. Verwende die Donnerwelle oder eine andere Paralyse-Technik, um die Gegner zu verlangsamen (und zu paralysieren). Dies ist eine wichtige Taktik im R-2-Modus, die auch von der CPU häufig eingesetzt wird. Setze in beinahe jedem Kampf auch ein Psycho-Pokemon ein. Wenn du noch kein brauchbares Exemplar besitzt, solltest du dich sofort an die GB-Spiele setzen und dir eins herantrainieren. [Auf der Siegesstraße und im Geheimdungeon kannst du die Levels hervorragend hochpushen.) Beachte die Level-Beschränkungen bei einigen der Wettbewerbe. Beim Petit Cup kannst du zwar zwei Level-30-Pokemon in deinem Sechserteam haben, Du kannst sie aber nicht gleichzeitig in den Kampf schicken. Glücklicherweise muss sich auch die CPU an diese Regeln halten. Vor jedem Kampf solltest du dir die Levels der CPU-Pokemon anschauen, dann weißt du schon einmal, welchen beiden du nicht gleichzeitig begegnen wirst. Kram noch einmal Pokemon Rot, Blau oder Gelb hervor und versuche, Mewtu zu schnappen. Die Mühe lohnt sich! Verwende gegen harte Gegner als Eröffnungs-Move Status verändernde Effekte wie z.B. Schlaf. Teleport, Wirbelwind oder Brüller solltest du nicht einsetzen, die funktionieren in Stadium nicht. Verwende nach Möglichkeit deine eigenen Pokemon. Geliehene Pokemon sind in der Regel nicht so stark wie solche, die du in den GB- Spielen gefangen und aufgezogen hast. Wenn du im GB-Spiel neue Pokemon fängst, solltest du mehrere Pokemon desselben Typs mit möglichst niedrigem Level schnappen. Du wirst feststellen, daß die Werte bei den einzelnen Exemplaren unterschiedlich sind. Vergleiche diese Werte im Lab-Modus von Pokemon Stadium. Speichere dann die uninteressanten Pokemon auf der N64-Cart und trainiere nur die Pokemon mit den höchsten Werten. Denke daran, dass deine Pokemon in Pokemon Stadium keine Erfahrungen sammeln können. Das Training muss ausnahmslos in den GB-Spielen erfolgen. Da du hier keine Objekte verwenden kannst, mußt du dich zum Zwecke der Heilung ganz auf Moves wie Genesung, Erholung, Weichei und Dunkelnebel verlassen. Bringe deinem Pokemon nicht nur die Techniken bei, die seinem Typ entsprechen. Gegen Psycho-Pokemon ist beispielsweise Blitza mit einer Nadelrakete (Käfer-Typ) die effektivste Waffe, wenn du nicht gerade Jahrhunderte damit verbringen willst, einem Käfer-Pokemon diese Technik beizubringen. Vergifte deinen Gegner mitToxin und setze dann Lähmungstechniken wie Schlafpuder oder Konfusion ein. Moves wie Wickel, Klammer und Feuerwirbel richten nicht allzu viel Schaden an, sind aber hervorragend dazu geeignet, den Gegner so lange zu nerven, bis er sein Pokemon austauscht. Du solltest Doppel-Moves, die dein Pokemon deaktivieren, nicht zu häufig verwenden, es sei denn, du benutzt sie, um einem geschwächten Gegner den Rest zu geben. Zwei wichtige Ausnahmen sind die Moves Fliegen und Schaufler. Setze Agilität ein. Damit kannst du sogar Gegner treffen, die sich im eigentlich geschützten ersten Teil der Moves Fliegen oder Schaufler befinden. Selbstschädigende Moves sind hervorragend dazu geeignet, um Gegner mit hohem Level anzugehen. Explosion oder Risikotackle sind beispielsweise tolle Eröffnungs-Moves gegen starke Gegner. Wenn deinem Pokemon langsam die KPs ausgehen und es nicht mehr so flink ist wie der Gegner, verwendest du den Verzweifler, um einen letzten Treffer zu landen. Der Geowurf (TM 19] ist wahrscheinlich die beste Technik, die ein Pokemon mit hohem Level C60-100} einsetzen kann. Der dadurch verursachte Schaden entspricht dem Level des ausführenden Pokemon, gleich welcher Elementklasse es angehört. Wenn du die Pokemon wechselst, schenkst du dem Gegner in der Regel einen Gratis-Treffer. Falls dein Pokemon langsam wird und nur noch wenig KP besitzt, macht es wirklich keinen Sinn, es auszutauschen [sofern du nicht auf Continues scharf bist. Laß es einfach verlieren. Bevor du ein Pokemon ausleihst, solltest du dir seine Techniken genau anschauen. Suche deine Leih-Pokemon nicht nach Elementklassen oder nach persönlichem Geschmack aus. Es sind vielmehr die Techniken, die für den Erfolg entscheidend sind. Gegen menschliche Spieler Der Kampf gegen menschliche Mitspieler ist eine vollkommen andere Sache als der Kampf gegen den Computer. Hier sind ein paar kleine Tricks und Taktiken, mit denen du zum besten aller Trainer werden kannst. Drücke nicht den R-Knopf, wenn du deinen Angriff auswählst. Präge dir deine Knopfbelegung ein und drücke dann einfach den entsprechenden C-Knopf. Bringe deinen Gegner dazu zu glauben, du wurdest einen bestimmten Pokemon-Typ einsetzen Wenn beispielsweise drei deiner sechs Pokemon der Typklasse Wasser angehören, wird der Gegner höchstwahrscheinlich mit einem Elektro-Typ an den Start gehen, da er/sie denkt, du wurdest mindestens eines der Wasser-Pokemon einsetzen. Du aber schickst zunächst einmal alle Wasser-Pokemon auf die Bank und beginnst stattdessen mit einem Boden-Typ, der gegen Elektro-Attacken gefeit ist. Du solltest auch einige Vertreter weniger beliebter oder bekannter Typklassen trainieren, z B Käfer- oder Gesteins-Pokemon. Es ist durchaus möglich, dass dein Gegner diese Pokemon nicht so gut kennt und nicht weiß, wie er reagieren soll. Verwirre den Gegner, indem du deinen Pokemon falsche Namen gibst. Einen Nidoking nennst du "Nidoran weibl", einen Omx "Dratini", einen Garados "Nidonna" usw. Versuche, den nächsten Move des Gegners vorauszuahnen. Wenn dein Pokemon einen Psycho-Move anwendet und zur Typklasse Gift gehört, kannst du davon ausgehen, daß dein Gegner eine Psycho-Attacke einsetzt. Wechsele schnell zu einem Käfer-Pokemon, um dem drohenden Desaster zu entgehen. Trainiere zwei ähnliche Pokemon mit dem gleichen Namen, aber bringe ihnen unterschiedliche Angriffstechniken bei. Dann sind deine Moves nicht mehr ganz so vorhersehbar. Pokémon-Typen Jedes Pokemon gehort zu einer oder zwei von 15 unterschiedlichen Pokemon-Typklassen. Wir haben diese Elementklassen unten einmal aufgellstet, zusammen mit unseren jeweiligen Pokemon-Favoriten. Mit Ausnahme einiger weniger Low-Level-Außenseiter wie Karpador, Hornliu, Raupy und Kokuna kann beinahe jedes Pokemon eine wertvolle Verstärkung für dein Team sein. Was allein zählt, ist die Wahl der richtigen Techniken und die Aufzucht des Pokemon auf einen hohen Level Mit. so genannten Leistungsverstärkern kannst du darüber hinaus jedes durchschnittliche Pokemon in eine furchtbare Kampfmaschine verwandeln. Suche also in den GB-Spielen danach. Normal Die Vertreter der Elementklasse Normal besitzen weniger Schwächen als andere Typen, aber sie haben dafür auch keine Schadensmodifizierer. Ein Vorteil ist, das viele Pokemon dieser Klasse ganz verschiedene Techniken wie Toxin, Blizzard Geowurf usw erlernen können. Der Ausgang eines Kampfes gegen ein Normal-Pokemon ist deshalb längst nicht so vorhersagbar wie bei den Vertretern anderer Elementklassen. Du weißt nie genau, auf welche Techniken sich der Trainer wahrend der Ausbildung konzentriert hat. Nutze diesen Überraschungseffekt. Beste Pokemon: Tauros, Relaxo Tauros ist wohl das am meisten unterschätzte Pokemon im ganzen Spiel. Der dreischwänzige Bulle kann mit sehr ausgewogenen Statistikdaten aufwarten, doch er hat ein großes Problem. Er will einfach keine vernünftigen Attacken erlernen Na gut, dafür gibt`s immer noch die TMs. Bringe Tauros auf einen hohen Level und lehre ihn starke Feuer-, Eis-, Wasser-, Boden- und Elektro-Attacken, dann wird er zu einer wahren Kampfwalze. Relaxo gleicht da schon eher einem dicken Panzer. Er ist langsam, kann aber in zähen und langen Kämpfen sehr wirkungsvoll eingesetzt werden. Verlasse dich dabei auf seinen hohen KP-Level. Außerdem kann Relaxo Erholung lernen, wodurch er seine vollen KPs wiedererhält und sämtliche Statusänderungen heilt. Feuer Feuer-Pokemon sind im Allgemeinen nicht ganz so kräftig wie ihre Verwandten aus den Klassen Wasser oder Elektro, aber sie sind einsame Spitze, wenn du gegen Pflanzen-, Eis- oder Käfer-Typen antreten mußt. Die meisten Spieler neigen dazu, Glurak unter ihren Feuer-Pokemon besonders zu bevorzugen und zu trainieren. Obwohl diese Doppeltyp-Flugechse über gute Werte verfügt, ist sie überaus empfindlich gegen Elektro- und Eis-Attacken. Besser, du suchst dir als Favoriten ein reinrassiges Feuer-Pokemon aus. Beste Pokemon: Arkani, Lavados, Flamara Arkani ist cool. Lavados und Flamara sind zwar ebenfalls starke Feuer-Typen, aber der Feuertiger hat dieses bißchen mehr an Initiative und KP, das einen Kampf entscheiden kann. Wenn du auch noch ein wenig Spezial-Power benötigst, kannst du bedenkenlos zu Lavados greifen. Nur stellt sich dieser Kerl ziemlich blöd an, wenn er gute Techniken selbst erlernen soll. Du musst also TMs verwenden. Außerdem ist er ein Doppeltyp, allerdings mit sehr starken Werten. Flamara empfiehlt sich, wenn deinem Team noch die nötige Angriffs- Power fehlt. Wasser Wasser-Typen sind in sämtlichen Pokemon-Spielen gleich massenweise zu finden. Das ist hübsch, wenn du sie als Gegner hast und viele Elektro- und Pflanzen-Pokemon im Team besitzt. Wenn du jedoch gegen Gesteins-, Boden- oder Feuer-Typen antreten musst, gibt es nichts Besseres als ein starkes Wasser-Pokemon. Beste Pokemon: Turtok, Garados, Austos, Starmie Turtok ist wohl das Wasser-Pokemon mit den ausgewogensten Werten im ganzen Spiel. Er hat genau die richtigen Werte, um Boden-, Gesteins- und Feuer-Gegner zu zerpflücken. Leider hapert es ein wenig bei der Initiative. Ein weiterer unserer Favoriten ist Garados. Tja, wieder so ein Doppeltyp, diesmal Flug-Wasser, aber ein reines Wasser- Pokemon würdest du ohnehin nicht gegen einen Elektro-Gegner antreten lassen, oder? Garados sieht nicht nur cool aus, er verfügt auch über erstklassige Spezial-, Angriffs- und KP-Werte. Eine überlegenswerte Doppeltyp-Alternative ist das Eis-Pokemon Austos.
 

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